Sodbrennen: Die häufigsten Fragen und Antworten

Sodbrennen: Die häufigsten Fragen und Antworten

Die wichtigsten Fragen & Antworten zum Thema Sodbrennen

Warum sind ältere Menschen und Schwangere besonders häufig betroffen? Und was hilft bei Sodbrennen?

Diese und weitere wichtige Fragen zum Thema Sodbrennen haben wir hier für Sie beantwortet.

Wie häufig ist Sodbrennen?

Sodbrennen ist häufiger, als viele annehmen: Rund ein Drittel der Deutschen leidet regelmäßig oder gelegentlich darunter.

Welche Beschwerden sind typisch?

Normalerweise sind die Symptome bei Sodbrennen recht eindeutig. Betroffene beschreiben häufig einen dumpfen, brennenden Schmerz hinter dem Brustbein und klagen über saures Aufstoßen. Dass aber auch Magenbeschwerden säurebedingt auftreten können, ist weniger bekannt.

Wichtig: Bei anhaltendem oder regelmäßig auftretendem Sodbrennen und saurem Aufstoßen sollte ein Arzt die Ursachen abklären. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Wie entsteht Sodbrennen?

Die Beschwerden werden dadurch ausgelöst, dass saurer Mageninhalt in die Speiseröhre aufsteigt. Das kann beispielsweise passieren, wenn zu viel Magensäure produziert wird oder wenn der Schließmuskel am Ende der Speiseröhre nicht optimal funktioniert. Darüber hinaus kann auch ein Zwerchfell-Bruch oder eine verminderte Selbstreinigungskraft der Speiseröhre die Entstehung von Sodbrennen begünstigen. Darüber hinaus können zahlreiche Faktoren wie z. B. eine ungesunde Ernährung oder Stress als Auslöser wirken.

Mehr zu den Ursachen von Sodbrennen.

Wieso tritt Sodbrennen oft nach dem Essen auf?

Üppige Mahlzeiten, hastiges Essen, viel Fett, scharf gewürzte Speisen – das sind alles Faktoren, die die Sodbrennen begünstigen können. Deshalb klagen viele Betroffene oftmals nach den Mahlzeiten über Sodbrennen, saures Aufstoßen und säurebedingte Magenbeschwerden. Zudem gelten auch bestimmte Lebensmittel als „Säurelocker“: So regen zum Beispiel Tomaten, Kaffee, Cola und Süßigkeiten die Säureproduktion im Magen an. Auch Alkohol gilt als mögliche Ursache für Sodbrennen.

Mehr zum Thema:

Ist es wahr, dass Sodbrennen durch Stress ausgelöst werden kann?

Tatsächlich zählt Stress zu den häufigsten Ursachen für Sodbrennen. So kann Stress die Magensäure-Produktion anregen oder auch eine Erschlaffung des Schließmuskels zwischen Speiseröhre und Mageneingang begünstigen. Das Resultat: Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden. Nicht umsonst heißt es „Der Stress schlägt mir auf den Magen“.

Lesen Sie alles über Sodbrennen durch Stress

Warum ist der Magensaft eigentlich sauer?

Der Hauptbestandteil des Magensaftes ist die Magensäure. Sie sorgt dafür, dass im Magen ein saures Milieu herrscht. Das ist aus zwei Gründen wichtig: Zum einen aktiviert die Säure bestimmte Verdauungsenzyme und gibt damit den Startschuss für wichtige Verdauungsprozesse. Zum anderen tötet die Säure auch Bakterien ab, die mit der Nahrung aufgenommen wurden. Die Magenschleimhaut ist durch spezielle Schleimstoffe, die nur im Magen gebildet werden können, gut gegen die aggressive Säure geschützt. Die Speiseröhre dagegen verfügt nicht über diese Selbstschutz-Funktion und reagiert empfindlich.

Wie kann man Sodbrennen vorbeugen?

Sodbrennen kann durch bestimmte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten begünstigt werden. Wer vorbeugen will, sollte auf eine ausgewogene Ernährung achten, üppige Mahlzeiten meiden und Stress abbauen. Außerdem sollten Alkohol und Nikotin tabu sein.

Lesen Sie dazu auch unsere Tipps gegen Sodbrennen und erfahren Sie mehr zu den Do´s und Don´ts in Sachen Ernährung.

Warum leiden Schwangere besonders häufig unter Sodbrennen?

Etwa 70 Prozent der werdenden Mütter klagen im Verlauf der Schwangerschaft über saures Aufstoßen und Sodbrennen. Denn bei wachsendem Babybauch steigt der Druck auf die Verdauungsorgane, speziell auf den Magen. Zusätzlich können auch die hormonellen Veränderungen dazu beitragen, dass die Magensäure leichter nach oben in Richtung Speiseröhre steigt.

Mehr zum Thema Sodbrennen in der Schwangerschaft.

Was hilft schnell und effektiv gegen Sodbrennen?

Bei Sodbrennen, etwa nach einem opulenten Abendessen oder bei Stress, haben sich rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke bewährt. Besonders beliebt sind Antazida, weil sie schnell wirken und die überschüssige Säure im Magen binden.

Der Tipp aus der Apotheke: Maaloxan® lindert nicht nur schnell den brennenden Schmerz, sondern legt sich zudem wie ein Schutzfilm auf die empfindliche Schleimhaut und unterstützt die Selbstheilung.1,2,3

Warum sind häufig ältere Menschen betroffen?

Ab einem Alter von ungefähr 50 Jahren tritt Sodbrennen häufiger auf – denn altersbedingte Veränderungen von Organen und Körperfunktionen begünstigen die Entstehung der Beschwerden. Auch bestimmte Arzneimittel (z. B. Schmerzmittel, Rheumamittel) können die Beschwerden auslösen. Da im Alter das Durstgefühl abnimmt, ist häufig auch die tägliche Trinkmenge nicht ausreichend – in der Folge kann durch einen verringerten Speichelfluss die natürliche Selbstreinigungsfunktion der Speiseröhre beeinträchtigt werden. Durch Bettlägerigkeit wird der Rückfluss des sauren Mageninhaltes in die Speiseröhre ebenfalls erleichtert.

Warum kommen die Beschwerden häufig nachts?

Im Liegen kann der saure Mageninhalt leichter in die Speiseröhre zurück fließen, deshalb klagen viele Betroffene oft über nächtliches Sodbrennen. Meistens spielt dabei auch das Abendessen eine wichtige Rolle: zu viel, zu fett, zu scharf – das feuert die Säureproduktion im Magen an und kann die Beschwerden begünstigen. Tipp: Wer vor allem nachts unter den Beschwerden leidet, sollte den Oberkörper zum Beispiel mit einem Kissen etwas höher lagern, abends leichte Kost bevorzugen und auf die letzte Mahlzeit am Tag lieber zu früherer Stunde einplanen.

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1 Tarnawski A et al. (2013) 19:126-132
2 Gasbarrini G et al (1990) 10: 173-178
3 Konturek SJ et al (1990) Dig Dis Sci 35: 1121-1129
Pflichttexte:

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Wirkstoffe: Algeldrat, Magnesiumhydroxid
Anw.-geb.: Zur symptomat. Behandl. von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: Sodbrennen, säurebedingte Magenbeschwerden, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre.
Warnhinw. u. Vorsichtsmaßn.: Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden. Maaloxan 25 mVal Kautablette: Enthält Sorbitol, Mannitol, Sucrose (Zucker), Minzaroma. Maaloxan 25 mVal Kautablette lemon: Enthält Maltitol und Sorbitol. Maaloxan 25 mVal Liquid: Enthält Sorbitol, Mannitol, Pfefferminzöl. Maaloxan 25 mVal Suspension, - 25 mVal Suspension 250 ml: Enthält Sorbitol, Pfefferminzöl, Domiphenbromid.
Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Mitvertrieb: Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main; Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main. Stand: Kautablette/ Suspension 250 ml: Mai 2016; Kautablette Lemon/ Liquid/ Suspension: Februar 2015 (SADE.MAALZ.17.03.0594)



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Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main. Mitvertrieb: Winthrop Arzneimittel GmbH, 65927 Frankfurt am Main. Stand: Dezember 2015 (SADE.ZTV.16.01.0172)